20. Februar 2025

150 Feuerwehrleute verhindern Schlimmeres

Keine Verletzten beim Brand in der Woolworth-Filiale

Am Tag nach dem Brand erinnern nur noch die Holzplatten an den Fensteröffnungen an den Großeinsatz in der Nacht. Die Wohnungen in den Obergeschossen waren nicht betroffen. Foto: L. Schlosser

Acht Stunden lang kämpften am Dienstagabend rund 150 Feuerwehrleute gegen den Brand in der Woolworth-Filiale in der Höchster Fußgängerzone.

Gegen 17.30 Uhr erreichten die Leitstelle mehrere Notrufe über den Brand in der Königsteiner Straße. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Erdgeschoss des Gebäudes bereits im Vollbrand. Daraufhin wurden unverzüglich weitere Einheiten alarmiert. Zu Beginn des Einsatzes wurde aufgrund der massiven Rauchsäule eine Bevölkerungswarnung herausgegeben. Die Polizei ließ die Fußgängerzone sowie umliegende Häuser räumen, um die Sicherheit der Anwohner und Passanten zu gewährleisten.

In den oberen Stockwerken des Gebäudes befinden sich mehrere Wohnungen, die nicht vom Feuer betroffen waren. Verletzt wurde niemand. Der hintere Bereich des Gebäudes verläuft nur noch als Erdgeschoss mit Keller. Dort gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig, da Teile der Decke und Außenwand durch die massive Brandeinwirkung eingestürzt waren. Aufgrund der schwierigen Brandbekämpfung im Kellerbereich des Gebäudes wurde dort Löschschaum eingesetzt. Zu Spitzenzeiten waren rund 150 Einsatzkräfte von Freiwilliger und Berufsfeuerwehr vor Ort, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Erst gegen 20 Uhr konnte eine weitere Brandausbreitung im Gebäude eingedämmt werden.

Wegen der massiven Rauchentwicklung war eine deutliche Geruchsbelästigung bis in den Main-Taunus-Kreis hinein wahrzunehmen. Spezielle Lüfter kamen zum Einsatz, um den Brandrauch aus dem Gebäude zu entfernen. Der langwierige Einsatz erforderte zudem die Nachführung von Kraftstoff für die Einsatzfahrzeuge. Erst um 1.20 Uhr in der Nacht meldete der Einsatzleiter „Feuer aus“.

Die Brandursache wird derzeit untersucht. Über die Schadenhöhe gibt es noch keine Angaben. Sechs Anwohner, die vorerst nicht in ihre Wohnungen zurück konnten, verbrachten die Nacht zum Mittwoch in der naheliegenden Hostato-Schule. Zusammen mit Restaurants aus der Nähe wurden die Anwohner mit Essen und Getränken versorgt. red


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